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Witów

Witów ist ein malerischer Ort in der Westtatra. Es umfasst das Chochołowska- und das Lejowa-Täler sowie ein Gebiet außerhalb des Tatra-Gebirgszugs: den oberen Teil des Einzugsgebiets von Czarny Dunajec. Witów liegt im Kreis Tatra, in der Gemeinde Kościelisko.

Der Ort Witów, mit einer Fläche von 65 km2, grenzt an drei andere Ortschaften von Podhale: Kościelisko und Dzianisz im Osten und Chochołów im Norden sowie an die Slowakei im Westen und im Süden.
 Die ersten Siedler kamen nach Witów um die Jahrhundertwende des 16. und des 17. Jahrhunderts. Die historischen Quellen nennen hingegen das Jahr 1606 als den Zeitpunkt der Ortsgründung. Der Ortsname stammt vom Familiennamen des Krakauer Großverwalters der königlichen Güter von Kleinpolen (Lat. magnus procurator), Stanisław Witowski, innerhalb der polnischen Krone.
Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten von Witów bildet die hölzerne Mutter Gottes Skapulier-Kirche, deren Bau in den Jahren 1901-1910 angeregt wurde. Zu der Pfarrgemeinde von Witów gehören auch die Sankt-Anna-Kapelle in Płazówka sowie die Johannes-Täufer-Kapelle im Chochołowska-Tal. Die Kirche mit neogothischem Altar ist ein Baudenkmal der Holzarchitektur in Podhale.
 
Witów lag entlang der Route, die zu den Bergwerken im Kościeliska-Tal führte. Durch seine attraktive Lage und die wunderschönen Lanschaften ist Witów zu einem Anziehungspunkt für immer mehr Touristen geworden. Der Ort kann bequem über Zufahrtswege aus Krakau und von Schlesien aus erreicht werden. Das Bergklima fördert die Gesundheit und aktive Erholung. Es entstehen stets neue Schirouten und Übernachtungsmöglichkeiten. Ein ganz besonderes Highlight ist ein atemberaubender Ausblick auf das Tatra-Gebirge.

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